Wir sind wiedergeboren. Wir waren mal Tiere. Doch nun wollen wir unser Leben so führen wie wir es vorgehabt hatten. Mit nur einem Unterschied: Wir sind Menschen. Und die R.U.S.E. hängt uns an den Fersen...
 
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 Raymon

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Amorpheus
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BeitragThema: Raymon   Do Dez 05, 2013 10:33 am


*Name*
Raymon


*Titel/Bedeutung*
freie Seele

*Früheres Leben*
Wilder Vollblutaraber in der Wüste

*Anima Art*
Gestaltwandler Anima

*Alter*
17 Jahre. Umgerechnet aufs Pferd etwa 3

*Größe*
1,78m Pferdegestallt: 1,65m

*Gewicht*
78kg Pferdegestallt: 360kg


*Aussehen*
Mensch:
schlanke und drahtige Figur, lässiges und etwas düsteres Erscheinungsbild, schwarze, im Licht etwas blau schimmernde Haare, dunkelbraune, fast schwarz erscheinende Augen.
Bild habe ich leider nicht mehr :/ siehe also Avatar.

Pferd:
Pechschwarzes Fell, nur ein einziges, seltsames weißes Abzeichen zwischen den Nüstern. Ebenso schwarze Mähne und Schweif mit wiedererkennbarem leichtem blauschimmer. Feurige, eigenartig dunkle Augen wie in der Menschengestalt. Stolzes und kraftvolles Erscheinungsbild und Auftreten.
Besonders macht ihn eine Schnippe, die die Form eines umgedrehten Kreuzes hat. Nur ganz klein, aber immer da. Genauso wie seine besoonders dunklen Augen.



*Charakter*
Sowohl in der Menschlichen, als auch in der tierischen Form ist Raymon sehr aufbrausend, freiheitsliebend, und stolz. Er hat eine etwas andere Einstellung zum Leben und lässt sich von absolut niemandem seine Freiheit und seinen Stolz nehmen. Geschweige denn lässt er sich von irgendjemandem etwas sagen. Sein Bruder ist der Einzige, den er wirklich an sich heranlässt und dem er auch mal ein paar von den Gefühlen zeigt, die er wirklich in sich trägt. Er ist der Einzige, der ihn besänftigen kann, wenn er drauf und dran ist sich selbst zu verlieren. Der Einzige, der Raymon wirklich kennt und der Einzige, den er auf der Welt hat... und das weiß er sehr zu schätzen, denn um nichts in der Welt würde er ihn verlieren wollen, egal wie sehr er es zeigt. Oder eben nicht zeigt.
Doch braucht er dieses Gefühl frei zu sein, um zu überleben und er drückt in seinem Freiheitsdrang eine außergewöhnliche Stärke aus. Auch sein Temperament ist kaum zu übersehen, wird aber in der Tierischen Form oft noch um Längen deutlicher. Und noch etwas in der tierischen Form ist anders. Denn es ist als hätte er seinen Zorn, seine Wut gefangen zu sein und nicht ausbrechen zu können, in dieser Form noch weniger unter Kontrolle. Und wenn diese Wut, diese unantastbare Wut zum Vorschein kommt, handelt er so Instinktiv nach seinem tierischen Verstand, dass er teilweise unberechenbar wird. Und auch in dieser Form ist es bisher nur sein Bruder, der - wenn überhaupt- dann irgendwie an ihn herankommt.
Er ist dann ein stolzer, mächtiger Hengst der von niemandem gehalten oder berührt werden will. In ihm strebt alles nur noch danach auszubrechen und fort zu laufen, völlig gleich wohin es gehen mag. Hauptsache weg.

*Stärken/Schwächen*
Stärken:
+Ausdauernd
+schnell
+sprunggewaltig
+stark (phsyisch sowie psychisch)

Schwächen:
-aufbrausend
-Panik vor Enge und Gefangenschaft
-Eigensinnig
-nachtragend, kann nur schwer verzeihen.

*Vorlieben/Abneigungen*
Vorlieben:
+'schlechtes' Wetter (Regen, Gewitter, Stürme)
+Freiheit spüren
+laufen, Bewegung

Abneigungen:
-Hitze
-gebrochene Pferde
-unterlegen sein (müssen)

*Geschichte*
In seinem früheren Leben wurde Raymon als einziger Sohn eines Leithengstes geboren, der im ganzen Gebiet der Sahara bekannt war. Er trug dessen Stolz und Stärke in sich, wodurch er sich schon als Fohlen immer von den Anderen unterschied.
Als er zwei Jahre alt war, vertrieb sein Vater ihn aus der Herde, wie es bei Wildpferden nun mal so üblich ist. Doch schwor Raymon seinem Vater dabei, das er wiederkommen würde wenn er stark genug ist, um die Herde an seiner Stelle zu leiten. Sein Vater nickte und gab ihm für die nächste Zeit eine Weisheit mit auf den Weg, welche er niemals vergessen sollte. "Du bist mein Sohn, eine freie Seele. Lasse niemals zu, dass sich das ändert. Niemals, schwöre es dir selbst beim Blut deiner Familie".
Es dauerte knappe ein ein halb Jahre, bis Raymon wieder auf seine Heimatherde stieß und sich seinem Vater gegenüber stellte. Sie vermieden den Kampf um in einem guten Verhältnis auseinander zu gehen. Sein Vater übergab ihm sogar gerne den führenden Platz des Leithengstes und verschwand aus der Herde. Der junge Hengst hatte an Erfahrung und Stärke gewonnen, die Stuten schätzten und achteten ihn als ihren Beschützer. Drei Jahre lang zog sein Leben so fort, er verteidigte immer wieder seine Herde vor anderen Hengsten die ihm seine Stuten stehlen, oder gar ganz die Herde übernehmen wollten. Mit jedem gewonnen Kampf stieg seine Ausdauer, Kraft und Motivation, sie, die seine Familie waren, weiter zu führen.
Doch nach diesen drei Jahren änderte sich das Leben der Wildpferde wohl auf ewig. Die Menschen kamen und trieben die Herden umher, stahlen Stuten aus anderen Herden und versuchten es auch bei Raymon. Doch er war ein besonderer Hengst und das Blut seines Vaters, sein Mut und nicht zuletzt das Vertrauen seiner Herde ließen ihn seine Herde verteidigen können. Doch durch seine gewagten Taktiken und 'Heldentaten' sowie seiner Intelligenz und seiner Geschwindigkeit wurden die Menschen auf ihn aufmerksam. Sie begannen immer wieder, seine Herde zu verfolgen. Doch nicht mit dem Ziel seine Stuten zu stehlen, sondern dem, ihn selbst zu ihrem eigen zu machen. Monate lang konnte er ihnen immer wieder entwischen, doch mit der Zeit wurden die Menschen schlauer. Sie verstanden seine Taktiken und kannten seine Tricks. Zur Mitte des kältesten Monats hin hatten sie einen Plan gefasst. Sie würden den schwarzen Hengst von seiner Herde fort und bis zur Erschöpfung treiben, um ihn einzufangen. Jeder normale Mensch wusste zu dieser Zeit, dass dies bei einem Pferd wie ihm nicht mit den normalen Möglichkeiten zu schaffen war. So beschlossen sie, ihn wie mit einer Art Staffel immer weiter zu jagen. Jeder Reiter verfolgte und trieb ihn mit seinem Pferd eine gewisse Zeit, an einer bestimmten Stelle wartete der nächste und löste das erschöpfte Pferd des letzten Reiters ab. So kam es, das Raymon lief und lief. Längst hatte er den Plan durchschaut, doch durchkreuzen und aus der Lage entkommen konnte er trotzdem nicht. Es sei denn, er lief bis sie keine Pferde mehr hatten. Er wollte es. Er wollte es so unbedingt schaffen und er versuchte es, doch nach langen drei Tagen des Galopps spürte er, wie seine Beine langsamer wurden. Er hatte nie lange stehen können, denn immer wenn er gerade dachte er hätte es vielleicht geschafft, war wieder ein neuer Reiter hinter ihm aufgetaucht und näherte sich aus einiger Entfernung in rasabtem Tempo. Gedemütigt musste er feststellen, dass er ermüdete. Eine Tatsache, die er nie zuvor spüren musste und die ihn zutiefst erschütterte. Er lief noch weiter und noch weiter, als er längst dachte, keinen Schritt mehr gehen zu können. Doch die Kette von Pferden schien kein Ende zu haben. Am Ende des 4. Tages schafften sie es dann. Der schwarze Hengst war zu erschöpft um noch schnell galoppieren zu können, denn jeder Muskel seines Leibes zitterte bereits. So kam es das der letzte Reiter mit seinem ausgeruhten, frischen Pferd nahe genug an ihn heran kam, um ihn einzufangen. Seine Kräfte hatten ihn bis zur letzten Reserve verlassen und er leistete bis zum Quartier der Zweibeiner kaum noch irgendeinen widerstand. So sehr er es wollte, und so sehr er auch mit Hass und Zorn erfüllt war, er konnte sich nicht mehr zur Wehr setzen. Die Stricke und Schnüre der Menschen waren übermächtig. Bei ihnen angekommen wurde er in einen kleinen Round Pen gesperrt und allein gelassen. Er sah sich um und empfand eine solche Abscheu diesen gebrochenen, gezähmten Pferden gegenüber, dass es ihn krank machte an diesem Ort zu sein. In seinen Augen waren es alles Verräter. Verräter, die ihren Glauben aufgegeben hatten.
Der Zaun hinter dem er gefangen gehalten wurde war zu hoch um ihn zu überspringen und es schien, als sei er aus Stahl gebaut. Keinem seiner wütenden Tritte gab er auch nur einen Millimeter nach. Nach viel zu vielen Stunden der Verzweiflung gab er den Kampf schließlich geschlagen auf und stellte sich in die Mitte des Round Pens, wo er einfach nur noch da stand. Einige Zeit später wurde ihm Futter und Wasser hingestellt, doch er verweigerte es. Nichts würde er von diesen Monstern nehmen, gar nichts. Seinen Schwur im Kopf starrte er einfach geradeaus in die Freiheit und tat sonst nichts. Die Menschen bemühten sich um ihn, machten sich Sorgen, dass dieses wertvolle Pferd nun einging, nachdem sie es mit solch einem Arbeitsaufwand eingefangen hatten, doch niemand lies in frei. Niemand erkannte die einzige Möglichkeit, den stolzen, prächtigen Hengst zu retten. Er spürte durchaus den Hunger und den Durst in sich, vor allem den Durst nach dem viel zu langen Marsch schnürte ihm die Kehle zu. Doch er würde das Wasser vor seiner Nase nicht annehmen. Seine Flanken vielen immer mehr ein, die Knochen begannen hervorzustehen und er wurde mit jedem verstreichendem Tag schwächer. Raymon war zu der Zeit knapp 7 Jahre alt und eigentlich im besten Alter, um für Nachkommen zu sorgen, die ebenso geworden wären wie er selbst. Denn bisher hatte er nur eine einzige Stute gedeckt. Doch nun waren seine Stuten Kilometer weit weg und wahrscheinlich schon längst von anderen Hengsten auseinander getrieben worden. Er wusste es, und so zerfiel die Aufgabe und der Sinn seines Lebens in diesem Round Pen. Geschaffen von Menschenhand. Er könnte sich eine neue Herde schaffen. Sicherlich mit Leichtigkeit, doch sie wäre nicht dasselbe wie das Erbe seines Vaters. Die Menschen hatten ihm das einzige, wilde Herz gebrochen und in dem Augenblick, indem es ihm klar wurde, wusste er, das er es ihnen niemals verzeihen würde. Niemals. Nicht über den Tod hinaus.
Einige Wochen, vielleicht sogar einen oder zwei ganze Monate stand er an dieser Stelle, ging selten ein paar Schritte, fraß und trank aber nicht ein winziges bisschen.
Schließlich wusste er, dass seine Zeit abgelaufen war. Er hatte sich geschworen, niemals seinen Stolz und seinen Freiheitsdrang aufzugeben, und er würde es auch jetzt nicht tun. Wofür auch, wenn er längst nichts mehr hatte, für das es sich zu kämpfen lohnte.
In der Nacht, in der sein erstes und einziges Fohlen zur Welt kam, dass seinen Vater niemals würde kennen lernen, legte er sich hin, und starb.
Starb, um seiner Seele Freiheit zu verschaffen und sie zu seiner Familie wandern zu lassen. Niemals würde er dem Menschen dienen, niemals.



Sein jetziges Leben ist für ihn nichts anderes als ein Undercover Rachezug gegen die Menschen. Schon mit 5 Jahren stellte er fest, dass er anders war. Das er sich verwandeln konnte. Und er erinnerte sich an sein früheres Leben, wodurch ein Hass gegen die Menschen entstand, wie man sie sich kaum auszumalen wagt. Sein Bruder machte dasselbe durch und tötete in diesem Hass ihre Mutter. Doch Raymon kümmerte es nicht. Er musste sich oftmals zusammen nehmen um nicht irgendwelche "unschuldigen" zu vernichten, denn er musste schließlich unentdeckt bleiben. Zumindest, dass Er das Wildpferd war, das nachts die Straßen unsicher machte. Er lehrte und erinnerte sich also schon als kleiner Junge an den Hass auf die Menschen . zweifellos hat er hat sich noch bis heute bewährt. Heute… Heute wohnt er mit seinem Bruder gemeinsam in einer Nachbarschaft, in der es beinahe egal ist das man Anima ist. Seinem Bruder vertraut er, und er ist wohl der einzige "Mensch" dem er was von seinem früheren Leben erzählen würde. Dem er überhaupt irgendetwas von sich Preisgibt. Und Damian ist der, bei dem er sich sicher fühlen kann wenn er grade nicht selbst auf sich aufpassen kann. Er hasst solche Situationen, doch wenn er sich dabei auf seinen Bruder verlassen muss, kann er sich bei ihm tatsächlich sicher fühlen.

*Gewünschtes Haus*
Haus A mit Damian


Gestaltwandler Animas - Kohlrabe - Haus des Künstlers



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