Wir sind wiedergeboren. Wir waren mal Tiere. Doch nun wollen wir unser Leben so führen wie wir es vorgehabt hatten. Mit nur einem Unterschied: Wir sind Menschen. Und die R.U.S.E. hängt uns an den Fersen...
 
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 Zwischen den Häusern der Siedlung

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Amorpheus
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Männlich Haus 4
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BeitragThema: Zwischen den Häusern der Siedlung   So Okt 27, 2013 2:59 am


Die Nachbarschaft ist eine einfache Wohnsiedlung. Jedes Haus gleicht auf den letzen Ziegel dem vorherigen. Kam man mit dem Bus, welcher aus der Stadt hierher fuhr, so hätte man den meinen können, dass alles hier Idyllisch und friedlich war. Doch dies war nur der erste Eindruck. Tiere hielten sich fern von der Nachbarschaft. Wenn man einen genaueren Blick wagte und hinter die Zäune der Einfamilienhäuser wagte, über die Wiese, vorbei an der Felsformation und dem kleinen Wald gelangte man im Norden nach 90 Km an eine Zaungrenze. In Richtung Westen, am Park vorbei kam eine solche bereits nach 30 km. Das Feld im Süden reichte nur knappe 50 Km weit ehe ein solcher Zaun einem den weiteren Weg versperrte. Einzig die Straße zur Stadt schien offen zu sein, die sich 120 Kilometer in östlicher Richtung befand. Doch eine Mauer umgab diese Seite der Stadt und nur mit dem Bus konnte man hineingelangen. Es war ein Gefängnis. Mehr nicht.

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Seneca



Weiblich Haus y mit Arctica
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BeitragThema: Re: Zwischen den Häusern der Siedlung   Di Nov 19, 2013 6:14 am

Arctica war immer noch nicht wieder gekommen. Wo blieb sie nur? Langsam wurde es Seneca zu langweilig, nur auf sie zu warten. Es war ein verrückter Tag gewesen und eigentlich sehnte sie sich nur nach einem Bad. In ihrer Robben-Gestalt konnte sie das alles leichter für einen Augenblick vergessen.
Der kleine See schimmerte verlockend, sodass sie sich schnell auf den Weg machte. Sie überquerte die Straße und lief zwischen den Bäumen hindurch.
Es war eigentlich ganz schön hier.
Vielleicht konnte sie Arctica dazu überreden ihr die Anlage zu zeigen? Alleine würde sie sich bestimmt verlaufen.
Endlich tauchte der See vor ihr auf. Er war wirklich klein. Aber wenigstens besser als nichts und der Weg bis zu dem großen See war viel zu weit.
Sie schloss die Augen und sprang mit einem eleganten Kopfsprung mitten hinein.
Sie verwandelte sich sofort nach dem Eintauchen.
Erleichtert schwamm sie bis zum Grund. Der See war zwar klein, aber viel schöner als der Große.
Das Wasser umspülte sie und schon kam ihr das Geschehen an Land weit weg und unwichtig vor.
Aus dem Seegras am Grund stieg ein Schwarm kleiner Fische auf. Vielleicht Sardellen?
Eigentlich war es ja auch egal. Sie hatte Hunger, und wie! Schließlich hatte sie den ganzen Tag kaum etwas gegessen.
Die Fische schienen die drohende Gefahr nicht zu bemerken und es war ein Kinderspiel für Seneca gleich mehrere von ihnen zwischen die Zähne zu bekommen.
Sie schmeckten gut. Allerdings waren es garantiert keine Sardellen!
So eine Art von Fischen hatte sie noch nie probiert.
Nach der Mahlzeit schwamm sie wieder zur Oberfläche um Luft zu schnappen. Dabei fiel ihr alles wieder ein und eigentlich wollte sie nur schnellst möglich wieder unter Wasser.

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Damian
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Männlich Haus A mit Bruder Raymon
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BeitragThema: Re: Zwischen den Häusern der Siedlung   So Dez 08, 2013 11:47 am

Fortsetzung aus "Haus Y" Damian und Findabhair

Damian sah ihre Reaktion und hatte nun gewissheit. Sie roch sie. Die Männer der R.U.S.E. und wieder schien sie ihn nicht zu verstehen, seine Worte nicht zu hören. Sie fauchte und knurrte und wich vor ihm zurück. Er war am Bordstein stehengeblieben und sah sie einen Augenblick lang an. Was mochte sie denken, wenn sie sie an ihm roch? Vielleicht glaubte sie, er gehöre zu ihnen. Kurz zuckten seine Lippen zu einem ironischen Lächeln. Wie lächelrich diese vorstellung auch war...war sie das naheliegenste, oder? Er ließ die Schultern hängen, sein Blick ging zum Boden bevor er auf dem Bordstein niedersank und sich hinsetzte. Nachdenklich fuhr er sich durch die Haare und sah Fin daraufhin wieder an.
"Ich weiß nicht ob du mich hören kannst." Begann er und sein Blick hielt ihren fest. "Versuche dich auf meine Stimme zu konzentrieren. Versuch es, bitte." Er wartete einen Augenblick. Vielleicht wollte sie ihn auch nicht hören. Wer lauschte schon den Worten eines Verräters, wenn es das war wonach es für sie aussah? Also holte er erneut Luft. Seine Stimme war fest, doch tonlos. Es war...als würde er einen Bericht aufsagen. Er hatte gehört wie die Hintertür in Arcticas Haus gegangen war. Sie war also fort und würde nichts mehr hören.
"Findabhair...ich weiß, dass du sie riechst...und ich weiß auch, dass ich kein Recht auf meine nächsten Worte an dich habe, aber bitte hör mir zu...." Er ließ die Maske fallen. Die Maske die ihn vor Anderen schützte und die Anderen vor ihm. Seine Mundwinkel sanken herab, seine Augen sahen quälend zu der Leopardendame, die Augenbrauen verzweifelt erhoben.
"Es ist nicht das wonach es aussieht...ich....es ist zum schutz der Nachbarschaft...verstehst du mich Findabhair? Ich verfolge keine bösen Absichten....ich will niemandem hier irgendetwas böses...niemandem. Ganz im Gegenteil. Aber...Fin, .... ich weiß, dass dieser Weg nicht gut ist....dass er mich am Ende verschlingen wird....aber so halte ich sie von hier fern...ihr seid sicher...solange ich..." Er hörte auf, denn ein Klos hatte sich in seinem Hals gebildet. Irgendwann war es auch einmal ihm zu viel. Und die letzte Nacht und der kurze Schlaf zerrten ziemlich an seinen Nerven. Er beugte sich vor, den Kopf zwischen den Angewinkelten Knieen hängen lassend und hielt die Hände in seinen Nacken. Er wollte nicht weinen. Er weinte nicht. Das war nicht fair Raymon gegenüber. Er musste stark sein.
Doch trotz dieser Gedanken rollten zwei Tropfen seinen Nasenrücken entlang und trafen auf dem Boden auf.


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Findabhair

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Weiblich Haus Z
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BeitragThema: Re: Zwischen den Häusern der Siedlung   So Dez 08, 2013 10:55 pm

Fin wusste nicht viel vom Leben. Nicht viel von dem Leben wie die Leute es führten. Die Leopardendame war anders, lebte anders, dachte anders. Seine Worte erreichten ihr Gehör, erreichten ihr Gehirn, ihr Herz. Sie roch Salz und sah ihn zu Boden gehen, da die Kraftlosigkeit, die kein Raubtier jemals vor einem anderen zugab. Ihr Zorn verebbte. Zwar standen die Haare immer noch zu Berge, aber ihre Ohren stellten sich auf. Damian sagte etwas, versuchte es. Doch Fin schüttelte den Kopf. „Wie kannst du… wie kannst du annehmen du würdest sie von hier fernhalten?“ Wenn sie nur eine einzige Sache gelernt hatte war es jene, den Menschen nicht zu trauen, allen nicht zu trauen. „Wie kannst du sagen, es sei zum Schutz der Nachtbarschaft?!“ nun klang ihre Stimme Zitternd. Die schmerzen der Vergangenheit quollen hoch. Die Erinnerungen eines das eins, welches keinerlei Bedeutung zu haben schien. „Sie sind die Monster, sie halten uns wie ihr Vieh auf der Schlachtbank und lachen sich einen dumm und dämlich dass du denkst, du könntest uns beschützen!“ Fin beugte sich nieder. Der Zorn schwang erneut auf, diesmal nicht auf Damian, sie glaubte ihm nicht wirklich, aber etwas in seinem Verhalten sagte dass er erst ernst meint. „Ich habe Zähne und Klauen, ich kann mich selbst Schützen, noch einmal werden diese Männer mich nicht brechen!“ spie sie aus. In gehockter Stellung trat sie einen Stück zu Damian ran. Ihr Tier hatte die Führung übernommen, die Instinkte herrschten, nur die Wörter gaben dem der den Körper nicht lesen Konnte gehör. „Ich habe gesehen, ich habe gehört, ich habe es an meiner Haut, an meinem Körper spüren können. Diese Menschen lassen sich auf keinen ein! Wer ihnen Vertraut, ist verloren. Es gibt keine Hilfe, kein Schutz vor ihnen. Entweder man stellt sich und Kämpft, oder man flüchtet.“ Fin rückte noch ein stück näher. Ihre Augen, immer noch Eiskalt, suchten die seinen. Kämpfen oder Flüchten. Da man sie einsperrte – Fin hatte genug Zeit gehabt das letzte Jahr über dies zu überprüfen – war für sie nur noch eine Option offen. Kampf. Auge um Auge, Zahn um Zahn.
„Du denkst, du schützt uns indem du mit ihnen Arbeitest?“ fragte sie mit hauchdünner Stimme. Ihre Krallen – die eigentlich Fingernägel waren – bohrten sich in den Asphalt, taten ihr Weh und verhinderte dass der glühende Zorn ihre Instinkte übernahm. „Was verrätst du ihnen über uns? Denkst du, die wissen das nicht längst? Denkst du, die wissen nicht wer hier ist?“ Fin drehte sich zur Seite, hob ihren Rock und zeigte ihm ihre Seite, dort, wo das Fell in Haut überging. Man sah sie nicht, nicht sofort. Eine dicke, lange Narbe, verdeckt vom Fell, so weiß wie ihre Haut. „Es war kein Bär, kein Wolf, kein Elch… „ sagte sie und lies ihr Kleid wieder fallen. Sie hatte viele Narben, viele kleine, denn die Wildnis war hart und erbarmungslos. Doch die größten und meisten hatte sie von den Männern. Narben, die nicht zu sehen waren, die innen lagen. „Ich kenne ihren Geruch, weil ich selbst dort war. Was meinst du wie ich hier her kam? Was meinst du, wer hier alle Animas hinbringt? Du bist kein Held, indem du dich umbringen lässt. Tod sind wir eh alle. Mit deinen Informationen oder ohne.“ Fin suchte immer noch seinen Blick. Sie konnte nicht verstehen, wie jemand mit den Männern mitarbeitete. Was machte er bei ihnen? Diese Männer hatten doch schon alles, alles von jedem hier. Sie hatte die anderen in den Zellen gerochen, sie hatte mit vielen anderen auf Liegen gelegen, sie hatte ihre Schmerzensschreie gehört, sie hatte die Männer gehört, wie sie redeten. Wie sie über ihresgleichen redeten. Fin wusste nicht, was das für zahlen und Kurven waren, aber man hatte so viel Blut abgenommen, so viele Schnitte zu gefügt bei halbwacher Narkose. Man hatte sie missbraucht, denn wo kein Kläger ist ist auch kein Richter. Sie hatte gehört wie andere Missbraucht wurden. Für sie war alles neu. Ihre Informationen hatte sie später aus dem Fernsehen gezogen. Drei Wochen bei einer Pflegefamilie und dann gleich hier her. Sie hatte gedacht die Männer hätten kein Interesse mehr. Aber hier waren sie eingesperrt. Kein Entkommen. Hier brauchten die Männer nur zu warten, nur zu schauen, wer als nächstes dran sein würde.
„Du verrätst uns, absichtlich aus eigenem Nutzen… du gibst uns kein Schutz… du gibst uns quälende Zeit… erst schalten sie dich aus… dann sind wir dran!“ Findabhair kauert sich zusammen, zog ihren immer noch buschigen Tail um sich herum und Fixierte den Mann vor sich. Gab er Infos preis? Warum sollten die Männer dann darauf eingehen? Wollten sie wirklich zuerst Ihn und dann alle anderen? Fin würde Kämpfen. Noch einmal würde sie sich das nicht über sich ergehen lassen. Immer noch waberte der Geruch der Männer um den Wolf herum. Der Gestank lies Bilder in ihr hochstiegen die sie Zornig machten. Zornig und Agressiv. Am liebsten wäre sie Damian an die Kehle gesprungen. Wie konnte er?! Wie konnte er mit den Männern zusammen arbeiten? Für Fin blieb dies unbegreiflich.


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Damian
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BeitragThema: Re: Zwischen den Häusern der Siedlung   Mo Dez 09, 2013 4:31 am

Damian hatte kurz aufgesehen in ihre Augen. Kalt. Tierisch. Dann sank sein Kopf wieder gegen seine Brust. Die Tränen waren versiegt, doch seine Stimme war rau und kratzig von den tausenden anderen Tränen die er hinuntergeschluckt hatte. Langsam schüttelte er den Kopf.
"Ich gebe ihnen gar nichts Preis. Nichts von euch. Ihr geht sie nichts an." Ein kurzes grollen lag in seiner Stimme, doch schon war es wieder fort. "Du bist stark....du hast Klauen...du kannst dich schützen...und das weiß ich." Begann er leise flüsternd. "Aber was ist mit den anderen? Was ist mit Raymon, den jüngsten unter uns Arctica, Seneca....was ist mit Gwen?" Nun hob er doch wieder den Kopf und sah sie an. Seine Augen waren blutunterlaufen, müde.
"Und kannst du es auch mit hunderten von ihnen aufnehmen?" Er ließ den Kopf schüttelnd wieder sinken. "Wir sind zu wenige, sie sind zu viele. Sie haben Gwehre, wir "nur" unsere Zähne und Klauen. Sie würden uns töten ehe wir auch nur in ihre Nähe kommen würden." Er seufzte und strich sich über das Haar. "Ich gehe hin, lasse ihnen mein Blut da, lasse sie ihre Schläuche in mich hineinstecken und mache hunderte von seltsamen Experimenten, und sie lassen die Nachbarschaft in ruhe. Das ist der Deal. Ich trinke Alkohol bevor ich zu ihnen gehe um die Ergebnisse zu fälschen, ich laufe langsamer, halte die Luft an, wenn ich atmen soll. Bisher haben sie es nicht bemerkt. Verstehe mich bitte nicht falsch. Ich traue ihnen nicht. Niemals! Aber solange sie sich ruhig verhalten...ist alles gut. Und ich kann mich umhören unter ihnen. Kann versuchen ihren schwachen Punkt heraus zu finden. Und uns wurde ein neuer Tag geschenkt. Einen Tag länger leben..." Seine Augen hielten ihren Blick fest. "Die jüngesten unter uns wissen nicht viel von der Organisation...sie könnten hier ein neues, besseres Leben anfangen. In der Gemeinde, im Schutz." er lachte kurz und trocken auf. "ich weiß, das ist Hundedenken, nicht wahr? Du denkst sicherlich ich will soetwas wie ein Rudel...aber das ist es nicht." Langsam sah er die Straße hinab, seine Augenlider zur Hälfte gesenkt. "Wir sind in diesem leben...soetwas...wie Menschen...jedenfalls nah dran. Wir sind nicht immer besser als sie, aber meistens. Weil wir unsere Tiere haben. Weil wir die Erfahrung zweier Leben in uns tragen. Wir haben ein Recht darauf zu leben. In Frieden zu leben...und ich will...genaus das für euch tun." Er schenkte ihr ein tatsächlich verschüchtertes Lächeln. "Ganz schön dumm, hun? Und vielleicht sogar ein wenig Egoistisch...Ich will hier nicht den Helden spielen. Mich als Martyrer hinstellen und einfach verrecken. Das habe ich nicht vor. Aber unsere Zeit ist noch nicht gekommen...wir müssen erst weiter zusammenwachsen. Eins werden und auf den Richtigen Moment zum zuschlagen warten. ... und so lange...habe ich mir geschworen sie von hier fern zu halten...irgendwie." Daraufhin sah er sie lange nachdenklich an. Den Kopf ein wenig zur Seite gelegt. Die Narbe an ihrer Seite...jene in ihrem Inneren...sie hatten alle ihre Narben...er konnte sich nur zu gut vorstellen wie hässlich er wäre, würde sein inneres nach Außen gekehrt. All seine dreckigen Geheimnisse...die Morde....die Bestie.
"Fin?..." Begann er langsam und richtete sich dabei ein wenig auf. Tod sind wir eh alle. "Hast du dich etwa aufgegeben? Ich weiß, dass du es nicht hast. Du willst kämpfen. Mit jeder Faser deines Körpers. Nicht wahr?" er lächelte kurz. Ein ehrliches, trauriges Lächeln. "Sieh dich an...du bist wunderschön. Jedem der das nicht sieht gehörten die Augen ausgestochen...und so geht es jedem hier. Gib uns nicht auf." Er holte tief Luft bevor er weitersprach und seine Stimme war dumpf und dunkel. "Ich werde erst sterben...wenn ich weiß, das ihr eine Chance habt. Wenn der Tag meines Todes gekommen ist, werden hier alle soweit sein und sich wehren können. Mit einer Chance...ich verlange nicht, dass man mir unbedingt folgt. Das man mit mir einer Meinung ist...was ich will...ist, dass man mir vertraut..." Aber er glaubte, dass es nicht einmal sein eigener Bruder tat...


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BeitragThema: Re: Zwischen den Häusern der Siedlung   Di Dez 10, 2013 3:28 am

Sie hatte sich nieder gelassen, mitten auf der Straße, die Beine unter den Körper, auf die Arme gestützt, ihren dicken buschigen Tail einmal um sich geschlungen. Könnte sie schnurren, hätte sie es nun gemacht um sich selbst zu beruhigen, um ihren Schmerz zu lindern um seinen zu lindern. Katzen schnurrten nicht nur, um zu zeigen dass es ihnen gut ging. Starben sie, waren sie krank, dann schnurrten sie auch.
Doch Fin betrachtete den Wolf vor sich. Sie kannte kein Mitgefühl, aber das, was sie in sich spürte war wohl so eine art. Mit gespitzten Ohren lauschte sie ihm. Versuchte seine Beweggründe zu verstehen, doch sie kam nicht ohnehin innerlich gegen anzukämpfen.
Sein letzter Satz ließ sie kurz Auf knurren. Seine Frage, ob sie sich aufgegeben hatte. Natürlich nicht! Sie war kurz davor gewesen. So kurz, dass man sie nach draußen lies weil man dachte, sie wäre gebrochen. Doch das war sie nicht.
„Mein erster und einziger Besuch im Zoo…“ begann sie nach einer langen Pause nachdem er geendet hatte. „… zu sehen, wie meine Rasse da saß, vorgegaukelter Schutz, vorgegaukelte Sicherheit…“ sie schluckte schwer und schloss die Augen, das Gesicht leicht erhoben. „… zu sehen, wie selbst der letzte Funke Hoffnung in ihren stolzen Augen verglimmet…“ sie öffnete ihrerseits die Augen und blickte ihn mit solch Intensität an, dass man meinte es würde glatt um 10 Grad kälter werden. „… ist nicht besser als der Tod. Wir brauchen vielleicht einander. Um Trost zu spenden um als Einheit zu fungieren…“ sie war zwar eine Katze, aber kein Einzelgänger. „…wir brauchen einander, weil wir sonst niemanden haben…“ auf ihrem Gesicht huschte etwas gequältes, war gleich darauf aber verschwunden. „… dennoch ist dies hier nur schein. Wir kommen hier nicht mehr weg. Überall sind Zäune, große Mauern. Wenn du Flügel hast, kannst du mit Sicherheit hinaus fliegen… aber ich habe nur einen Gefiederten gesehen…“ sie schluckte schwer. „… und dieser war mit dicken Ketten angebunden in einem Schaukasten, an dem die Männer umher standen, die weißen Männer.“ Leicht schüttelte sie den Kopf um die Gedanken an den Mann aus zu blenden, der mit gebrochenem Blick und Arm sich auf Knopfdruck Wandeln musste. Fin wusste nicht, was die Schwarzen und Weißen Männer – und Frauen – dort machten, aber es roch, nein Stank nach Angst, Schmerz und Tod. Sie wusste nicht, was genau dort vor sich ging, wusste nicht, was man damit alles machte. Aber eins wusste sie, sie würde sich selber umbringen, bevor man sie noch mal dahin schleppte. „Wir sind hier gefangen, wie meine Verwandten im Zoo. Uns wird Sicherheit vorgegaukelt, durch dich, durch sie, durch den Alltag durch neue Animas die hier auftauchen.“ Ihre blonden Locken umschmeichelten ihre geknickten Arme als sie sich noch enger an den Boden presste. „Doch nicht einmal du magst durch verfälschte Ergebnisse in der Lage sein, unser eins zu schützen. Was machen die jungen, wenn du nicht mehr wieder kommst? Wer weiß alles davon, dass du zu den Männern gehst? Was wird passieren, sollten sie abermals auftauchen und eine Säuberung des Geheges vornehmen? Was passiert, wenn sie einfach den Hengst mitnehmen? Du kannst dich nicht gegen sie stellen, das hast du mir selber gerade gesagt. Alleine, selbst zusammen sind wir machtlos. Kampf und Tod oder Flucht und Einsamkeit… und Tod.“ Fin war nicht deprimiert und sie ließ sich auch nicht hängen. Jedenfalls noch nicht. Doch sie war auch nicht so töricht und freute sich über jeden Tag der ihr noch blieb. Sie war und wird auch immer bleiben – ein Kind der Natur, eine Wilde, ein Tiermensch. Sie lebte anders, ging anders um. Für sie war nur jeder Schritt der richtige. Nicht das, was man machen konnte um einen Tag länger zu leben. Der Tod war wie das Leben ihr ständiger Begleiter. Das hatte sie sehr sehr früh begreifen müssen. So gab es kein grau bei ihr, es gab nur Schwarz oder Weiß. Momentan war es mehr Schwarz. „Sie brauchen dich nicht. Ich hoffe das weist du. Sie haben da viele, viele wilde Animas. So wie du, so wie ich, so wie Gwen. Sie sammeln, wie die im Zoo. Warum man einige Frei lässt, andere einfach hier her schiebt und wieder andere bis zum Tod da behält ist mir nicht verständlich, ich will es auch nicht wissen. Ich will nur nicht, dass jemand, der eine freie Entscheidung hat und flüchtet oder kämpfen könnte, zu ihnen geht. Sie haben genug, sie haben uns alle… sie spielen und ich weiß sehr gut, wie man mit Beute spielt!“ war das ein kleines Lächeln? Fin wusste genau, wie man Spielte, wie man der Beute Hoffnung gab und sie dann in die Falle lockte um sich über ihre Angst und ihren gebrochenen Kampfwillen ergötze. Sie war eine halbe Katze, es war ihr angeboren ein solches verhalten. Sie hatte es hart bei den Männern gesehen, weshalb sie sich lange gegen wären konnte, doch irgendwann musste auch sie kapitulieren. „Sie wollen nicht dich, sie wollen nicht uns… „ Fin beobachtete den Wolf unter seiner Haut. „Was macht man mit den Artgenossen im Zoo? Wozu brauchen die Menschen sie?“ Da war wirklich Neugierde hinter, denn Fin legte den Kopf leicht schief. Sie wusste es wirklich nicht. Man hatte ihr zwar erklärt, dass mit denen gezüchtet wurde um die Art zu erhalten, doch fanden immer wieder Demos gegen Raubtiere im Zoo davor statt, welches sie aus dem TV vernahm. Also konnte es nicht nur das Vermehren sein. Vielleicht wollten genau das diese Männer auch an ihnen? Sie waren in einem Käfig, einem Zoo. Nicht mehr und nicht weniger wurde ihnen hier so schön vorgegaukelt. „Nichts desto trotz, finde ich einen Ausweg hieraus, bin ich weg, ob wer mit kommt oder nicht. Ich werde Flüchten, geht dies nicht, Kämpfe ich bis zum Tod. Wieder dorthin gehe ich nicht zurück!“ Immer noch saß Fin wie eine Katze gedrungen auf der Straße. Sie schütze unbewusst sich selbst, vor ihm, vor sich, vor der Vergangenheit. „Du solltest nur eins wissen… sie werden sich niemals an Abmachung halten, niemals!“ Ihre kleine Freundin die man ihr am Anfang mit ins ‚Gefängnis‘ gesetzt hatte, hatte dies auch gedacht. Immer wieder stellte sie sich gegen die Wärter, wenn diese rein kamen. Am Ende verlor sie ihr Leben und Fin fast ihre Seele. Ein Abmachung war bei ihnen mit dem Tod zu Ende und so würde das auch hier sein. Wie lange wollte er es allen vorenthalten? Würde er es mit ins Grab nehmen? Damian ist Tod, hier kommen die Männer!? Fin konnte nicht glauben, dass ein Wolf so dumm und töricht sein konnte zu denken, er würde sie aufhalten können um anderen ein schönes Leben zu gönnen. Sie konnte diese Art von Hingabe nicht verstehen, weil sie anders mit Leben und Tod umgehen musste, zwangsläufig. Ein aufschieben war Zeitverschwendung und kostete nur Kraft, die man sich aufsparen sollte. „Bist du Tod, fallen sie hier ein wie die Heuschrecken im Hochsommer. Wer schützt dein Hengst, deine Kinder dann? Wer hat sie vor dieser Gefahr gewarnt? Die immer gegenwärtig und dicht in unserem Rücken schwebt? Sie ist und bleibt allgegenwärtig, ob du bei ihnen bist oder nicht… Ob du dir die Kräfte berauben lässt, den Geist zerfetzen und die Seele klauen lässt und sie dich dann zusehen lassen, wie wir unter gehen, da du die stärke besessen hättest sie auf zu halten, durch deinen Hochmut aber dich selbst untergraben hast?“ Fin erschrak selber vor ihrem Gedanken, die so menschlich waren, dass sie innerlich zu Fauchen und Knurren begann und sich weiter in sich verkroch. Das Tier war stärker wie sie, war klüger, war Instinktiver.


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Logan

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BeitragThema: Re: Zwischen den Häusern der Siedlung   Mo Feb 17, 2014 7:33 am

Während er richtung des Hauses von Artica fuhr, erklärte er ihr, das es Mark war der anrief. Weswegen er aber anrief erklärte er nicht. Da hielt er sich noch in Schweigen, den das was er mit ihm besprach war grotesk.
Er blieb direkt am Straßenrand stehen, da er vorhatte, nachdem er Artica ablud, nachhause zu fahren. Also zu seinem Haus. Das Auto abstellend sagte er "Mach dir keine Sorgen um deine Freundin, wenn sie nicht hier ist helfe ich dir eben suchen." nach dem Stress heute in der Stadt konnte er frische Luft so oder so vertragen. Er stieg aus und würde - nachdem arctica ausgestiegen war - das Auto auch absperren.

Das Haus sah von aussen genauso aus wie sein eigenes. Das verwirrte ihn für den ersten Moment. Doch der Buchstabe 'Y' lies ihn Sicherheit gewähren. "Sieht doch eigendlich ganz hübsch aus" sagte er. Logan konnte nicht abschätzen ob jemand im Haus war, doch es sah nicht aus als ob jemand anwesend wäre. "Kennst du theoretisch einen Ort wo sie sich aufhalten könnte wenn sie nicht hier ist?" fragte er. Den er hatte irgendwie die Ahnung, das sie nicht hier sein würde.

Er stellte sich neben Arctica hin und wartete auf ihre Antwort.
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Arctica

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BeitragThema: Re: Zwischen den Häusern der Siedlung   Mo Feb 17, 2014 7:55 am

Derjenige der Logan angerufen hatte war Mark gewesen, wie Logan ihr etwas später, als sie bereits nahe ihres Hauses waren erklärte. Den Grund nannte er ihr nicht, doch Arctica war es beinahe egal, da alle ihre Gedanken um Seneca kreisten.
Als sie schließlich stehen blieben meinte Logan noch das sie sich um sie keine Sorgen machen sollte und wenn sie nicht da wäre würde er ihr helfen sie zu finden.
Sie stiegen aus, Logan sperrte das Auto ab und Logan meinte: "Sieht doch eigentlich ganz hübsch aus"
Eine kleine Pause lang sagten sie nichts bis Logan noch fragte: "Kennst du theoretisch einen Ort wo sie sich aufhalten könnte wenn sie nicht hier ist?" er stellte sich neben sie und als sie geantwortet hatte: "Sie könnte vielleicht noch am großen See sein oder auch in dem kleineren im Park...? Mehr wüsste ich nicht." gingen sie zum Haus.
Als sie das Haus betraten fragte sie Logan: "Möchtest du was zu trinken? Ich hab aber nur Wasser..."
Sie sah sich um, konnte jedoch keine Spur von Seneca entdecken. Sie ist nicht hier... mist Sie hatte inständig darauf gehofft sie bereits hier vorzufinden, doch wie es aussah war das wohl schon nichts geworden.
Während sie das noch dachte betraten Logan und sie bereits die Küche und Arctica drehte sich nun zu ihrem Gast um, um auf seine Antwort zu warten und zu reagieren.

(weiter in Haus y)
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