Wir sind wiedergeboren. Wir waren mal Tiere. Doch nun wollen wir unser Leben so führen wie wir es vorgehabt hatten. Mit nur einem Unterschied: Wir sind Menschen. Und die R.U.S.E. hängt uns an den Fersen...
 
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 Die Abenteuer von Fussel und John!

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John Baker

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BeitragThema: Die Abenteuer von Fussel und John!   Mi Nov 27, 2013 6:39 am

Hier werden nach und nach einige 'Abenteuer' von John und seinem Hund Fussel von mir reingestellt werden. Sie sind völlig bedeutungslos und dienen mehr der Unterhaltung, als irgendeine große Story zu vermitteln. Dies ist der Informationspost in dem ich darum bitte, Kritik oder Lob per PN an mich zu senden und sie nicht einfach in diesen Thread zu kloppen.

Den ersten Geschichtsabschnitt schreibe ich vielleicht nachher noch oder halt morgen. Je nachdem wann mir danach ist. Ich wünsche in Zukunft viel Spaß beim Lesen.

Eventuelle psychische Schäden die nach dem Lesen auftreten müssen nicht zwingend mit dem Inhalt oder der Schreibweise zusammenhängen und daher übernehme ich keinerlei Haftung dafür.
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John Baker

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BeitragThema: 'Fussel'   Mi Nov 27, 2013 8:30 am

Der Welpe Fussel im Auto seines Herren John
Die Straße war offensichtlich nicht die Beste. Der Geländewagen polterte und ruckelte, was den Welpen weckte. Zusätzlich zu dem Poltern dröhnte eine für Fussel grauenhafte Musik aus dem CD-Spieler. Wo war er nur gelandet? Protestierend hob er seinen Kopf unter der für ihn viel zu großen Decke und kläffte protestierend auf. Eine Hand erschien in seinem kleinen Sichtfeld und stellte die Musik leiser. John schaute durch den Rückspiegel auf seinen neuen Schützling und der Hund vernahm zum dritten Mal die ruhige, freundliche Stimme seines Herren. "Sorry, war wohl etwas zu laut." Von der völligen Überlegenheit des Menschen eingeschüchtert ließ der Bernhardinerwelpe den Kopf zurück auf die Decke sinken. Er wollte zurück zu seinen Brüdern, Schwester, seiner Mutter. Es war dem Tier bewusst, auch wenn sein Instinkt ihm sagte, dass dieser Mensch keine Gefahr für ihn darstellte. Warum würde er ihn sonst wohl mitnehmen? Fussel war es nicht möglich sich zu beruhigen. Zu aufgeregt war er. Ihm erging es genau so wie seinen zwei Brüdern vor ihm. Einer wurde von einer Frau abgeholt, der Andere von einer Familie mit drei Kindern. Wo seine restlichen Geschwister wohl hinkamen? Wieso vermisste er diese Plagen eigentlich? Sie hatten ihn bei Essenszeit immer weggedrückt! Sollten sie doch dorthin gehen wo der verfluchte Pfeffer wächst und den Leuten da das Essen streitig machen!

Die Fahrt ging eine Weile holprig weiter, ehe es auf einmal ganz angenehm war in dem Wagen zu liegen. Das Holpern hörte auf und es war auch nicht mehr so laut. Zwischen den beiden Sitzen vor sich sah Fussel seinen Herren einen Becher mit Strohhalm aus so einem runden Ding nehmen. Der Mann trank etwas und stellte den Becher dann zurück. Was trinkt er da? Ist das lecker?, überlegte der Hund und war gleich darauf verblüfft über seinen komplexeren Gedankengang. Die Stimme ertönte wieder und im Rückspiegel tauchten des Herren Augen auf. Dunkle, für Fussel angenehme Augen waren es. "Ich nehme dich mit zu dem Haus meiner Familie. Es liegt ziemlich weit ausserhalb und grenzt direkt an einen See; mein Vater hatte es mir vererbt. Wir haben dann nur zwei Nachbarn. Das frisch verheiratete Ehepaar Baxter und den Alten Grumlow.", erzählte er. "Als Soldat bin ich nicht häufig daheim, daher lasse ich dich in diesen Zeiten bei den Baxters. Sie sind recht nett. Ich hoffe, du bist damit einverstanden?"

Eine Antwort bekam John nicht. Das viele Gerede verwirrte Fussel mehr, als dass es ihm etwas nutzte. "Was den alten Grumlow angeht... versuch' einfach nur seinem Hund nicht zu nahe zu kommen, ja?" Bei diesen Worten kamen weitere Gedanken in den Kopf des Welpen. Ein anderer Hund? Toll, jemand mit dem ich mich ums Futter streite... Seine Begeisterung sank ein Stück und er setzte sich etwas auf, um sich an seinen Ohren zu kratzen. "Ich werde dir bestimmt ein paar coole Sachen beibringen. Du kannst mich bei meinen Wanderungen und bei Einkäufen nach Sleepy Cove begleiten. Kannst du eigentlich schon irgendwelche Tricks?" Fussel gähnte mit einem Fiepsen und sah schläfrig zu dem Rückspiegel auf. Die Fahrt ging ein Stück schweigend so weiter, als der Bernhardinerwelpe auf einmal eine große Hand vor sich hatte. Die Stimme sprach. "Ich bin John. Freut mich deine Bekanntschaft zu machen, Fussel."

Der Welpe legte sich wieder auf seine vier Pfoten und schleckte die nicht mehr ganz so fremde Hand ab. Die Freude ist auf meiner Seite, John.


Zuletzt von John Baker am Sa Nov 30, 2013 1:37 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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John Baker

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BeitragThema: 'John'   Sa Nov 30, 2013 1:37 am

Ein Tag der Aufräumarbeit (1/2)
Bekommt man ein Haus vererbt klingt das im ersten Moment ziemlich gut. Wird es aber betreten, fallen die ersten Sachen auf die einen stören. Vor allem wenn es sich um ein Haus handelt, welches zwanzig Meilen von der nächsten Stadt entfernt ist. Träge wie ein Zombie schlurfte John völlig verpennt von seinem Schlafzimmer direkt ins Badezimmer. Es hatte bis tief in die Nacht gedauert jeden Winkel des Hauses und der Umgebung nach spitzen, kleinen Dingen abzusuchen die der Hund verschlucken könnte. Auch musste er dafür sorgen, dass sein neuer Schützling nicht ausbückste. In der Wildnis ausserhalb gibt es seit jeher so manche Schlangen die liebend gern Welpen fressen. John wischte sich über die Augen und betrachtete sich selbst im Spiegel. Die Grundausbildung und die letzten zwei Jahre haben ihre Spuren hinterlassen... erstmal rasieren. Im Gegensatz zu seinem jugendlichen 'Ich', war er kräftig, ausdauernd und sah nackt gut aus. Während seiner Schulzeit hatte er nichts besseres zu tun als das Rebellentum zu leben, seine Lehrer zu verspotten und die neuesten Spiele auf seinem Rechner zu zocken. Ein dünner, kleiner Klugscheißer. Die Laufbahn seines Vaters, die eines Soldaten, einzuschlagen war das Einzige was ihn irgendwie gereizt hatte. Ohnehin hatte er nie großartig an seine Zukunft gedacht.

John mischte den Rasierschaum an und bestrich seine Wangen, Kinn und Hals damit. Anschließend zückte er das Rasiermesser. Ah, Mist... ich muss es noch über den Riemen ziehen. Gedanklich seufzte er. Ich bin wirklich kein Frühaufsteher. Er zog das Messer über den an der Seite hängenden Lederriemen, wiederholte dies etwa fünf Mal, ehe er sich im Spiegel betrachtete und mit der Rasur begann. Er hatte seit drei Jahren kein Computerspiel mehr angefasst. Nicht nachdem er seinen PC und Bildschirm mit einer Axt zerlegt hatte. Er hatte auch nicht vor daran etwas zu ändern. Geschickt schwang John die Klinge über seine Haut, befreite sie mit etwas Watte von den Überresten und zog das Messer erneut über den Riemen, ehe er es aufgeklappt liegen ließ. Sein Gesicht wischte er sich mit einem Handtuch sauber, welches er irgendwann einmal an einem Flughafen nach einem Auslandseinsatz gekauft hatte. Er konnte sich kaum noch daran erinnern. Der Mann schnappte sich das Rasiermesser und ging zurück in sein Schlafzimmer, wo er die Klinge zwischen zwei Bücher auf einen Wandschrank legte, damit sie 'ruhen' konnte. Es war sinnvoll dies nach jeder Rasur zu tun. Bis in vierundzwanzig Stunden., sprach er in Gedanken zu dem Messer und marschierte zurück ins Bad, wo er seine Unterhose auszog und unter die Dusche sprang.

Er hatte bisher keinerlei Wunden davongetragen. Einmal wurde er angeschossen, was die Weste jedoch hervorragend abgefangen hatte. Die einzigen Narben waren die zwei in seinem Gesicht von denen er nicht mehr wusste woher sie stammten und die Narbe an der linken Bauchseite. Als seine Mutter krank wurde, spendete er eine Niere. Letztendlich hatte ihr das jedoch auch nur etwas Zeit verschafft. Menschen hält man besser auf Abstand., dachte er, während er wie immer ein Drei in Eins Duschgel von Adidas, welches einen Limettengeruch hinterließ, in sein Haar rieb. Nach der Dusche zog er sich eine Anzughose an, Socken und ein grauweiß gestreiftes Hemd. Er kämmte sein Haar zurück, sodass es ihm nicht auf der Stirn oder in den Augen hing und öffnete die Tür zum Wohnzimmer. Es war noch genau so eingerichtet wie seine Eltern es ihm hinterlassen hatten und der Welpe lief mit wedelndem Schwanz auf ihn zu. "Heh, Fussel!", begrüßte John ihn und kniete sich nach unten um das Fell des Bernhardiners in Unordnung zu bringen. "Wie war deine erste Nacht hier? Du hast doch bestimmt Hunger... sehen wir mal, was ich für dich habe." Er marschierte zu seiner recht leeren Speisekammer und schüttete drei Messbecher von dem Trockenfutter in Fussels Schüssel.

Anschließend füllte John noch die Wasserschüssel auf und stellte sich mutig dem Chaos seines Dachbodens entgegen.
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