Wir sind wiedergeboren. Wir waren mal Tiere. Doch nun wollen wir unser Leben so führen wie wir es vorgehabt hatten. Mit nur einem Unterschied: Wir sind Menschen. Und die R.U.S.E. hängt uns an den Fersen...
 
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 "Weil du mein Bruder bist"

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Damian
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Männlich Haus A mit Bruder Raymon
Arbeit : Kellner und Sänger im Irish Pub
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BeitragThema: "Weil du mein Bruder bist"   Do Nov 28, 2013 6:36 am

Weil du mein Bruder bist


Damians Leben war Normal. In seinen Augen jedenfalls. Jedoch hatte er wenig womit er es vergleichen konnte. Schon kurz nach seiner Geburt war eines klar. Sein Leben würde beschwerlich werden. Etwas bei seiner Geburt musste geschehen sein das Ihn seine Eltern hassten. Sie hassten ihn bis aufs Blut. Nie hatte er da etwas anderes kennen gelernt. Bis zu seinem siebenten Lebensjahr waren es nur Schläge mit der Hand, oder einem Kochlöffel. Doch als sich sein Achter Sommer näherte geschah etwas das sein ganzes Leben verändern sollte.
Die Geburt seines Bruders Raymon. Als seine Mutter, eine jung gebliebene, starke Frau in den Dreißigern, ins Krankenhaus eingeliefert wurde und sein Bruder das Licht der Welt erblickte nahm sein Vater das erste Mal den Gürtel. Sein Rücken brannte. Brannte bis auf die Knochen. Damian schrie. Er schrie sich die Seele aus dem Leib. Knurrte, winselte, jaulte. Wie er es sonst nur tat wenn seine Eltern nicht bei ihm waren. Doch er wehrte sich nicht. Denn hatten seine Eltern ihn nicht trotzdem lieb? Holten sie nicht deshalb immer einen Lehrer nach Hause? Sagte seine Mutter nicht immer das sie nicht wollte das andere Kinder ihm wehtaten? War das nicht alles aus Liebe?
Als ihn sein Vater am Tag darauf mit ins Krankenhaus nahm, mit den Worten:
"sieh dir deinen Bruder an, der hoffentlich keine Missgeburt wie du ist." war er angefüllt mit Hass auf dieses kleine Bündel das in einer sterilen, weißen Wiege neben seiner schlafenden Mutter lag.
Er starrte dieses Runde, rosane Ding an und wünschte ihm irgendetwas an den Hals.
Langsam hatte er die Hand danach ausgestreckt. Er wusste nicht was er tun wollte doch als sich um seinen Daumen diese kleine Hand legte, diese zierliche, zerbrechliche Hand und ihn der viel zu klein wirkende Mund anlächelte wurde sein Herz weich erfüllt von liebe.
Er sah zu seinem Vater der vor der Tür mit einer Schwester sprach. Dann zu seiner Mutter die noch immer schlief. Dann lehnte er sich zu seinem Bruder hinab und küsste seine Stirn.
"ich pass auf dich auf kleiner Mann. Egal was passiert. Ich werde da sein."
An diesem Abend, nach der zweiten tracht Prügel mit dem Gürtel der mit dem Gestank von zu viel Bier und Whiskey mit einher ging, als er in seinem bereits viel zu kleinem Bett lag geschah es das er sich verwandelte. Er war nur bedingt verwundert, denn auf einmal ergab so vieles einen Sinn.
Als er sich im Spiegel betrachtete. Fast wie ein Husky wirkte er. Währe da nicht die kräftige Schnauze, das strohige Granenhaar und die scharf blickenden Wolfsaugen.
Es ergab sinn. Das sein Vater ihn als Missgeburt betitelte. Die seltsamen Träume die er hatte. Von einer Gefährtin, von Welpen und von dem Gefühl das man ihm bei lebendigem Leibe das Fell abzieht.
Er wusste nicht woher, aber er wusste dass er wiedergeboren war. Er wusste wie sein vorheriges Leben war. Er wusste es einfach.

Von da an war sein Leben härter denn je.
Vier Jahre lagen vor ihm in denen er auf seinen Bruder Acht gab wie auf ein rohes Ei. Es war ein gewohnter Anblick an diesem Tag an dem noch einmal eine Wendung in Damians Leben geschah.
Damian lief mit seinem Bruder Raymon an der Hand durch die Straßen.
"Schau mal D. Ein Hund, ein Hund!" rief sein kleiner Bruder und mit einem lächeln blickte Damian dem kleinen Zeigefinger hinterher. Auch der Hund hatte sie bemerkt und mit einem winseln ließ er sich auf den Rücken fallen. Raymon legte fragend den Kopf schief.
"Wieso sind alle Hunde immer so komisch wenn du dabei bist D.? Liegt es daran was du bist?"
mit geweiteten Augen sah Damian zu seinem Bruder hinab.
"Wieso, was bin ich denn?" Er versuchte seine Gedanken hinter einem Lächeln zu verbergen. Eine Angewohnheit die er später perfektionieren sollte. Raymon sah nachdenklich zu dem Hund. Sie waren längst stehen geblieben. Damian war wie gebannt. Doch Raymon ließ seine Hand nicht los. Wie damals im Krankenhaus.
"Na...du bist doch ein Wolf Damian." Er lächelte zu ihm auf. Und Damian erwiederte es gequält.
"Du fantasierst zu viel Ray-ray. Komm wettrennen nach Hause." Und schon war sein kleiner Bruder mit glockenhellem lachen losgerannt. Damian hinter ihm. Es war seltsam. Obwohl Damian Ausdauer und Schnelligkeit eines Wolfes besaß war sein Bruder immer schneller als er. Eine Kleinigkeit die ihn immer wieder beruhigte, dass er vielleicht doch mehr Mensch war.
Sie kamen an ihrem Elternhaus an. Ein Typisches Amerikanisches Vorstadthäuschen in einer Nachbarschaft in der fast jedes Haus gleich aussah. mit kleinem Vorgarten auf dem das Fahrrad Raymons lag und ein Ball.
Damian kam nach Raymon an doch dessen Lachen war verklungen. er hörte das weinen. das bitten aufzuhören und sofort stürmte Damian herein. Er sah wie sein Vater Raymon am Arm festhielt und mit der anderen gerade ausholte.
"NEIN!" er warf sich vor seinen Bruder.
Es brannte. Brannte fürchterlich. Er spürte wie ihn Blut über das Auge lief und ein tiefes grollen seine Brust erfüllte. er Sah mit hass zu seinem Vater auf. Der Gestank von Alkohol war übermächtig.
"nein?" Wie sehr sein Vater Widerworte hasste musste Damian schon früh lernen.
"Ich werde dir zeigen was benehmen ist." wütete sein Vater.
"Du weißt noch nicht einmal wie Benehmen geschrieben wird Vater!" knurrte Damian. Es war zuviel. Das wusste er schon bevor er die Worte ausgesprochen hatte. Er wurde durch die gesamte Stube geschleudert. wieder und wieder kam der Gürtel auf ihn hinab. Raymon stand im Türrahmen und schrie. Weinte und schrie.
"Damian! Damian! Vater hör auf Damian zu schlagen, bitte hör auf."
"Raymon geh nach oben! Hörst du? Raymon! Geh!" rief Damian ihm zu doch Raymon ging nicht. Sein Vater hob ihn an seinem T-Shirt hoch und schleuderte Damian in die Schrankwand die zu Bruch ging. Als Damian wieder aufsah hing Raymon am erhobenen Arm seines Vaters. Jener, vollkommen weggetreten in seiner Wut warf auch ihn gegen den Wohnzimmer Tisch. In Damian schaltete irgendetwas um.
Er verwandelte sich lief mit lautem knurren auf seinen Vater zu sprang ihn von hinten an. Sein Vater wehrte sich, schlug mit der Faust auf seinen Kopf doch Damian fühlte nichts. Bis auf das Blut das dann seine Kehle hinab lief. Sein Vater zuckte noch einige male und als Damian zu sich kam, erkannte er den Hass in den Augen seines Vaters.
Mit angelegten Ohren sah er zu seinem Bruder. Und die Angst die in dessen Augen stand brach ihm das Herz. Ließ ihn würgen. Damian lief durch die noch immer offene Tür. Hinaus durch die Nachbarschaft. Hunde Bellten. Katzen fauchten als er an ihnen vorbeilief. Die Menschen auf den Straßen schrieen erschrocken auf. Doch Damian rannte weiter. Bis er den Rand erreichte. Ein kleiner Wald, in den er immer gerne mit Raymon spazieren ging. Dort kroch er unter einen hohlen Baumstamm und verwandelte sich zurück. Seine Sachen waren voller Blut. Tränen rannen über sein Gesicht. Sein Bruder hasste ihn. Er fürchtete sich vor ihm. Er wusste nicht was er tun sollte. Die Welt um ihn herum versank in Dunkelheit. was sollte er tun? Die Polizei würde ihn suchen. Würde ihn verhaften. Dann konnte er gar nicht mehr für Raymon da sein. Was hatte er nur getan?
Zwei tage vergingen in denen Damian sich nicht rührte. Es kamen selten irgendwelche Leute vorbei. Hunde mieden seinen Baumstamm. Er aß nichts, trank nichts.
In der dritten Nacht jedoch konnte er jemanden näher kommen hören. kleine Schritte. er kannte sie. So oft hatte er sie nachts gehört wie sie zu seinem Zimmer schlichen. Er verkrampfte. wollte nicht dass sein Bruder ihn fand. Er geriet in Panik und verwandelte sich. Schnell wie ein Blitz rannte er los. Direkt vorbei an seinem Bruder.
"Damian!"
Er stockte, lief dann jedoch weiter als sich auch schon kleine Ärmchen um seine Hüfte legten. Er geriet ins straucheln, fiel zu Boden, knurrte. Doch als er zurücksah hatte sein Bruder die Augen zusammengekniffen während er ihn immer noch festhielt.
Damian wurde wieder zum Menschen und schloss ihn in seine Arme. Tränen benetzten seine Wangen und er konnte fühlen wie sein T-Shirt ebenfalls durchnässt wurde.
Er strich Raymon durch die Haare.
"DAMIAN!" schrie dieser. Wahrscheinlich konnte er nicht anders.
"Damian! Die Polizei war da. Sie haben Vater mitgenommen. Ich sagte ihnen es war ein tollwütiger Hund! Sie-sie hat mir geglaubt weil die Nachbarn auch einen gesehen hatten. Damian ich ahnte solche Angst!" Sein Bruder zitterte erbärmlich. Damian zog ihn enger an sich.
"Sie dürfen dich mir nicht wegnehmen! Du musst doch bei mir bleiben!" Raymon flüsterte nur noch. Damian konnte fühlen wie er seine kleine Rotznase an seinem T-Shirt abstreifte. Ein lächeln legte sich auf seine Lippen als er Raymon sacht hin und her wiegte.
"Klar, ich bleibe bei dir. Niemand nimmt mich dir weg. Versprochen. Ich bleibe da. Alles wird gut."
Ramon schniefte vernehmlich. "Warum machst du das nur Damian?" Er lächelte sacht. "Na weil du mein Bruder bist."
Und dann sang er ihm ein Lied. Es war einmal auf einer CD gewesen die ihm seine Mutter geschenkt hatte. Damian liebte es. Er wusste nicht einmal warum.
"Die Nacht schimmert silbern und sternregen schwieg, als sich vor den Mond eine Wolke schiebt..."
er fühlte das Raymon eingeschlafen war. erst jetzt konnte Damian sehen wie dunkel die Ringe unter seinen Augen waren. erneut rollten einige Tränen über seine Wange als er Damian hochhob. Da bemerkte er den Beutel mit Sachen. Er konnte sich ein Lächeln nicht verwehren. Raymon hatte ihm Sachen mitgebracht. So zog er die jetzigen Aus und lächelte. Es war ein Hemd, eine Stoffhose und seine Lederjacke. Die viel zu große Lederjacke. Raymon mochte diese Sachen. Damian hob ihn erneut hoch und küsste ihn auf die Haare.
"dummer kleiner Mann." flüsterte er.
"Ich pass auf dich auf."
Er trug ihn nach Hause. Seine Mutter saß in ihrer kleinen Küche. Das Blut war weggewischt worden. Die Wohnstube vollkommen neu eingerichtet. Als wäre nie etwas passiert. Auch unter ihren Augen waren tiefe dunkle Ringe. Nun konnte man ihr ihr alter ansehen. Sie sah nicht auf als Damian mit Raymon auf den Armen hereinkam. Er blieb im Türrahmen stehen und starrte sie einige Minuten an.
"Er hat gesagt er würde dich finden. Ich wollte ihm verbieten nach dir zu Suchen. Doch er schlich sich einfach weg. Damit du einst weißt Damian. Du bist hier nicht mehr willkommen. bis zu deinem sechzehnten Lebensjahr werde ich dir die Miete noch erlassen, doch dann solltest du dich darum bemühen dein Geld selbst zu verdienen. Denn hier bist du nicht einmal mehr Gast. Hast du das verstanden?"
Damian nickte.
"Ja Miss Blackwell."
Seine Mutter nickte nur. Noch immer sah sie ihn nicht an. kurz huschte ihr Blick zu Raymons Rucksack.
"Sind da- die blutigen Sachen drin?" Damian sah ebenfalls kurz auf den Rucksack.
"Ja Misses Blackwell." Sie streckte ihre Hand aus. Ihr Blick schien an ihrer Kaffeetasse zu kleben.
"Gib sie mir. Den Rucksack kannst du behalten. Ich werde Raymon einen neuen Kaufen." Damian legte Raymon auf die neue weiße Couch in der Stube und übergab seiner Mutter den Rucksack. Dabei streifte er mit seinen Fingern die ihren und ehe er es sich versah war seine Mutter aufgesprungen und hatte ihm eine Ohrfeige verpasst. Als er nun aufsah. mit brennender Wange erkannte er die Missgunst, den Hass in ihren Augen die sich hinter diesem Tränenschleier verbargen.
"Wage es nie wieder mich anzufassen du Missbildung! Ich hätte dich niemals aus meinem Leib drücken sollen! Verschwinde jetzt auf dein Zimmer und nimm Raymon mit!" Ihre Stimme zitterte durch unterdrückte Wut.
"Ja Miss Blackwell." Er flüsterte nur noch.
Als er seinen Bruder in dessen Bett gelegt hatte warf er sich im Dunkeln auf sein bett. Er starrte an die Decke. Dieses Zimmer war voller Erinnerungen die nicht seine seien wollten. Überall lag Raymons Spielzeug herum. Farbige Hand Abdrücke an den Wänden über denen Reman Stand weil er seinen Namen noch nicht richtig konnte.
er hörte die Schritte die wieder einmal zu seinem Zimmer schlichen. Und schon steckte Raymon seinen Kopf durch die Tür. Ohne ein Wort legte er sich neben Damian. Er konnte spüren wie Raymon mit seinen Lippen ganz nah an sein Ohr ging.
"Ich kann es auch D. Das mit dem verwandeln." Sofort richtete Damian sich auf.
"Weiß Mutter davon?" Raymon schüttelte den Kopf und Damian legte sich wieder hin und zog seinen Bruder an sich. Er legte den Kopf auf seinen.
"Sie sollte es besser auch nie erfahren hörst du?" Er spürte das nicken. und kurz darauf war Raymon wieder eingeschlafen.

Damian erhielt weiterhin Unterricht zuhause. Doch ihn interessierten die Banalen dinge nicht. Er fragte ständig nach der Eigenständigkeit. Fragte was man dazu brauchte.
"Es ist fast so als ob du so schnell wie möglich ausziehen willst." Witzelte sein Lehrer. Doch Damian legte nur das falsche Lächeln auf seine Lippen. Inzwischen konnte er es so gut vortäuschen das man keinen Unterschied zu seinem Echten sehen konnte. bis auf Raymon.
Mit Siebzehn hatte er schon seit einem Jahr keinen Unterricht mehr. Wie seine Mutter ihm Profezeit hatte musste er nun Miete bezahlen und so Jobbte er nun schwarz bei irgendwelchen Läden. Noch konnte er kein eigenes Konto haben. Er hätte dazu die Unterschrift seiner Mutter gebraucht. Doch er wollte sie um nichts bitten. So ließ er sich das verdiente Geld so auszahlen. Er bezahlte seine Miete bei seiner Mutter und Kaufte sich ein Handy. Bis auf Raymon hatten nur irgendwelche Behörden seine Nummer.
Gerade hatte er einen Job in einem Restaurante bekommen in dem Er Kellnerte. er sang leidenschaftlich gerne während er das Essen zu den einzelnen Tischen brachte. leise so dass, jedenfalls hoffte er es, niemand es hörte.
"Sie singen wirklich sehr schön. Schon mal über einen Beruf als Sänger nachgedacht?"
Ihr Name war Jennifer. Von allen nur Jen oder Jenny genannt. Jennifer Silver.
Sie trafen sich oft nach diesem Kennenlernen. Noch nie hatte er sich bei jemanden so geborgen gefühlt. Nie hatte er jemanden zu nahe an sich herangelassen. bis auf Raymon und Jenny. Sie wohnte in der Stadt. Hatte eine kleine Wohnung vom Jugendamt zugeschrieben bekommen da ihr Vater, ein leidenschaftlicher Trinker sie nicht zu Hause haben wollte. Ihre Mutter war mit irgendeinem Anwalt durchgebrannt. Er liebte sie. Immer mehr und mehr.
Er ließ sich bei ihr fallen. und in einer Nacht hatte er wieder diesen Traum.
Er lief mit seiner Gefährtin durch den Wald. bei ihnen ihre beiden Jungen. Wunderschöne, kräftige Welpen. Doch im nächsten Moment erschall ein Schuss und seine Gefährtin wurde zurückgeschleudert. sie war schon tot bevor sie auf dem Boden aufschlug. Ehe er es sich versah hatte jemand seine Welpen gepackt und sie zu Tode geschlagen. immer und immer wieder auf den Boden. Bis er rot war von ihrem Blut. Jemand packt ihn von hinten. Gab ihm eine Spritze. Er konnte sich nicht rühren. Ein Messer wurde gezückt und ein brennender Schmerz erfüllte seinen Körper. Er wurde bei lebendigem Leibe gehäutet. Und die Männer um ihn herum lachten.
Er schrak auf. Jenny saß ebenfalls aufrecht im Bett. Eine der Lampen war angeschaltet. Ihr Blick war durchschauend. Nur sie konnte so gucken.
"Du winselst und jaulst im schlaf..."
Er starrte seine Bettdecke an.
"Was wenn ich dir sage ich sei ein Wolf?" er konnte das verhaltene lächeln in ihrer Stimme hören.
"so wie ein Werwolf oder was?" er sah auf in ihr Gesicht.
"Fast, nur ohne die ganzen Blutigen Details." Sie starrte ihn an als sei er verrückt.
Dann verwandelte er sich in den Wolf. Sie sprang aus dem Bett. Starrte ihn an. Er saß einfach nur da. Rührte sich nicht. Sah wie sie schluckte, näher trat und die Hand nach ihm ausstreckte.
"Solange...du mich nicht beißt." flüsterte sie als er seine schnauze in ihre Handfläche drückte und leise winselte. Als er ihre Hand in seinem Fell fühlte begann er mit dem Schwanz zu wedeln.
Er verwandelte sich zurück. Sie liebten sich in jener Nacht. und als sie ihm danach in den Armen lag erzählte er ihr seine Geschichte. Jedoch ohne ihr zu sagen das er seinen Vater tötete.
Er fühlte ihren Herzschlag unter seiner Hand. Er vergrub seine Nase in ihrem Haar.
"ich liebe dich..."

Drei Wochen hörte er nichts von ihr. Es waren die schlimmsten Tage seines Lebens. Doch er redete sich ein dass es ganz normal sei. Das es besser so war. Doch als er dann aus dem Lagerraum gerufen wurde hätte er ganz sicher nicht sie erwartet wie sie da stand und ihm ein kleines Päckchen entgegenhielt.
"Es ist gar nicht so leicht eine Mütze mit Wolfsohren zu finden." Sie lächelte. erpackte das Päckchen aus. Die Mütze war furchtbar. Ein fürchterlich grelles Orange und oben thronten zwei Wolfsohren. Doch er setzte sie auf und nahm sie in die Arme. Sie erwiderte die Umarmung.
"Ich liebe dich auch." Flüsterte sie. Und Sein Herz schlug wild als wolle es in ihren Körper flüchten.
Eines Abends als sie gemeinsam im Bett, nackt und eng umschlungen lagen legte er seinen Kopf auf ihre Brust.
"ich wünschte ich wäre als dein Herz geboren..." Flüsterte er. "Etwas das immer bei dir ist. und wenn du stirbst. Stürbe ich mit dir." Sie küsste seinen Scheitel. "du Dummkopf, dann könnte ich dich ja nicht heiraten."
Er sah auf.
"sollte der Mann nicht eigentlich den Heiratsantrag machen?" Sie sprang aus dem Bett und stellte sich mit vor der Brust verschränkten Armen vor ihm hin. Es wirkte fast ein wenig lächerlich da sie nackt war.
"Na dann, ich warte." Auch er stand aus dem Bett auf, nahm sich die Silberfolie aus einem Duplo das sie dort liegen gelassen hatte und formte einen Ring. Er ging in die Knie und nahm ihr Hand während er ihr den Ring an den Finger steckte.
"Willst du meine Frau werden Jennifer Silver?" Sie lächelte und fiel ihm in die Arme. Er fühlte sich das erste Mal in seinem Leben wirklich ganz. Das er kurz darauf wieder gebrochen werden würde war ihm zu diesem Zeitpunkt nicht klar.

Er war bei sich zu Hause. seine Mutter und Raymon saßen in der Stube auf der Couch. Die Nachrichten liefen während sich sein Bruder Möhrenstücke in den Mund stopfte. Er setzte sich auf einen der Sessel und beobachtete seinen Bruder dabei. Er achtete nicht auf die Nachreichten bis-
"Hey D. ist das nicht Jeniffer?"
Er drehte wie in Zeitlupe den Kopf zum Fernseher. Dort wurde gerade ein Bild seiner Verlobten gezeigt. Wiederwillig zwang er sich der Stimme des Nachrichtensprechers zuzuhören.
"-wurde die siebzehnjährige Jennifer Silver bei diesem Kampf von sieben Kugeln getroffen. Sie starb noch auf dem Weg ins Krankenhaus. Wir gehen nicht davon aus das außer dem Vater noch jemand ihrer Verwandtschaft am leben war. Der Vater schweigt sich diesbezüglich aus. Die Schützen konnten bisher nicht gefasst werden. Jedoch wurde einer von ihnen identifiziert."
Das Bild eines blonden jungen Mannes wurde gezeigt und Damians Hals fühlte sich wie mit einem Stein gefüllt an. Er kannte den Mann. Es war einer d Gäste im Restaurant. Er war immer da. jeden verdammten Tag.
Sein herz schmerzte. Wollte nicht mehr schlagen. Galle kam ihm hoch.
"Du bist abartig! Jeder der mit dir in Berührung kommt stirbt! Verschwinde! Verlasse auf der Stelle mein haus!" Er hörte die gezischten Worte seiner Mutter kaum. Vor seinen Augen drehte sich alles. Seine Ohren wären wie mit Watte ausgestopft. Er hörte Raymon nicht wie er etwas rief als er hinaus in die Nacht lief. was er auch tat, die Tränen wollten nicht versiegen. Sein herz wollte nicht aufhören zu schlagen. Sein Atem nicht ruhig gehen. Und immer und immer wider war da das Bild des Blonden Jungens. Er lief. Lief bis in die Stadt hinein. Schnüffelte. Suchte. Er war noch nie so eins mit seinem Wolf wie jetzt. Er bekam den Geruch des Jungen in die Nase. verfolgte sie. Fand ihn.
Er wurde langsamer. Lief ihm langsam hinterher. Bis der Blonde Junge merkte das er verfolgt wurde. Er begann zu rennen doch Damian folgte ihm. Geschmeidig waren die Bewegungen des Jungen. Doch Damian kam näher. Es endete in einer Dunkeln, stinkenden Gasse.


Wenn Ihr Fragen oder Anregungen habt sendet uns doch eine Mail unter: Animas.RPG@web.de




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